Kolja Harratt

Als Gründer von Proto3 verbinde ich klassischen Maschinenbau mit den neuen Möglichkeiten der additiven Fertigung. Durch mein duales Maschinenbaustudium bei einem renommierten Textilmaschinenhersteller und meine anschließende Berufserfahrung als Projektleiter habe ich die konventionellen Entwicklungs und Fertigungsprozesse von Grund auf kennengelernt. Genau dieses Verständnis bildet heute die Basis dafür, neue Wege zu gehen.

Der industrielle 3D Druck eröffnet Konstruktionsfreiheiten, die mit klassischen Fertigungsmethoden kaum oder gar nicht umsetzbar sind. Bauteile können leichter, funktionaler und schneller entwickelt werden. Entwicklungszeiten verkürzen sich drastisch, Iterationen werden wirtschaftlich sinnvoll und komplexe Geometrien werden zur Selbstverständlichkeit. In vielen Bereichen ersetzt der 3D Druck bereits heute klassische Fertigungsansätze oder ergänzt sie auf entscheidende Weise.

Mit Proto3 unterstütze ich Unternehmen, Ingenieure und Privatpersonen dabei, diese neuen Möglichkeiten gezielt zu nutzen. Der Fokus liegt auf der Entwicklung additiv gerechter Bauteile, der Umsetzung hochwertiger Funktionsprototypen sowie der Optimierung bestehender Komponenten durch Reverse Engineering. Dabei steht nicht der Druck um seiner selbst willen im Vordergrund, sondern die technisch und wirtschaftlich beste Lösung.

Proto3 steht für präzise Konstruktion, tiefes Prozessverständnis und den Anspruch, den Maschinenbau neu zu denken. Mein Ziel ist es, additive Fertigung nicht als Trend zu betrachten, sondern als zentrales Werkzeug moderner Produktentwicklung, das klassische Strukturen ablöst und neue Standards schafft.